Commerzbank-Umweltpraktikum

Führung im Wimbachtal

Diese Woche durften wir die ersten Führungen alleine planen und auch durchführen. Bei mir war es die „Nationalpark allgemein" Führung im Wimbachtal mit einer vierten Klasse.
Das Wetter war leider nicht so gut und ziemlich kalt aber wir haben das Beste daraus gemacht und viele Bewegungsspiele eingebaut.
Direkt zu Beginn der Führung ging es in die Klamm, jedoch zunächst mit verbundenen Augen. So konnten die Kinder die Geräusche der Klamm intensiver wahrnehmen und der „Wow-Effekt" war größer nachdem sie die Augenbinden abnehmen durften und mitten in der Klamm zwischen den ganzen Wasserfällen standen. Anschließend durften sie noch alles selbstständig erkunden.
Nach der Klamm folgten verschiedene Spiele zum Thema Nationalpark. So zum Beispiel das Spiel „wer bin ich?" bei dem jedes Kind ein Foto von verschiedenen Tieren des Nationalparks an den Rucksack befestigt bekommt, ohne dass es das Tier sieht. Zusammen mit einem Partner müssen die Kinder durch gezieltes Fragen herausfinden welches Tier sie haben. Die Fragen dürfen allerdings nur mit Ja oder Nein beantwortet werden.
Das nächste Highlight der Führung war noch das Suchen von Wassertierchen wie zum Beispiel der Eintags-, Köcher- oder Steinfliegenlarve. Dafür erhielt jeden Kind eine Becherlupe und durfte die beruhigten Nebenläufe des Wimbachs erforschen. Das ist jedes Mal ein riesen Spaß, denn wirklich jedes Kind kann etwas unter den Steinen finden. Heute haben wir unter anderem eine riesige Steinfliegenlarve gefunden. Dann neigte sich die Führung auch schon dem Ende zu und es ging zurück Richtung Bus.
Den Nachmittag verbrachten wir Praktikanten dann noch damit die benutzten Materialien aufzuräumen und die Führungen für den nächsten Tag vorzubereiten.


Nele Wolter, Umweltpraktikantin 2019 im Nationalpark Berchtesgaden