Commerzbank-Umweltpraktikum

217 Kilometer, vier Stationen: Auf Mission für den Naturpark Harz

Ein langer Tag lag vor mir, viele Dinge wollten erledigt werden. Nach meiner Ankunft in der Geschäftsstelle in Quedlinburg ging es direkt mit dem Auto weiter in Richtung Osten nach Alterode. Für ein bevorstehendes Naturerlebnisprogramm im Rahmen einer Klassenfahrt mit einer 5. Klasse musste das Gelände erkundet und geeignete Routen abgelaufen werden. Nach zahlreichen Fehlversuchen, die im dichten Gestrüpp endeten, konnten meine Praktikumsbetreuerin Isabel Reuter und ich zwei Wege finden, die durch verschiedene natürliche Gegebenheiten, wie beispielsweise ein Ameisenhaufen, für ein Naturerlebnisprogramm geeignet sind.

Doch dies sollte nicht unsere letzte Station geblieben sein. Mit einem Kofferraum voller Faltblätter ging es zunächst weiter nach Stangerode, um dort eine Bestellung bei einem Hotel, das den Natur- und UNESCO-Geopark als Fördermitglied unterstützt, abzuliefern. Für eine weitere Bestellung fuhren wir sogar in das wunderschöne Seeburg am Süßen See. Durch die Autofahrt konnte ich die Ausmaße des Natur- und UNESCO-Geoparks im Harz nachvollziehen, denn bei Seeburg handelt es sich um einen der östlichsten Orte im Geoparkgebiet.

Nach einem kurzen Boxenstopp in der Geschäftsstelle, um neue Energie zu tanken, ging es schließlich in die entgegengesetzte Richtung nach Langelsheim. Dort, ganz im Westen des Natur- und UNESCO-Geoparks, erwartete uns ein Elternabend, bei dem die Eltern der Fünftklässler über die Klassenfahrt nach Alterode informiert werden sollten. Ihnen wurde der Ablaufplan vorgestellt sowie organisatorische Punkte erklärt.

Nach einem langen Tag und 217 Kilometern Autofahrt hatte ich somit unter anderem einen Überblick über die west-östliche Erstreckung des Natur- und UNESCO-Geoparks im Harz sowie über die nötigen Vorbereitungen für ein Umweltbildungsprogramm gewonnen. Besonders als zukünftige Lehrerin war dieser Teil des Tages besonders interessant für mich und bereits eine erste Vorbereitung für die zukünftige Schulpraxis.

Laura Wielert, Umweltpraktikantin 2018 im Natur- und Geopark Harz