Commerzbank-Umweltpraktikum

Wildnis erleben: mit Harald Grill unterwegs

Foto: Roberta Ghiglietti

Harald Grills Erzählungen, Gedichte und Geschichten vom Unterwegssein wärmen die frische und sonnige Atmosphäre im Tor zur Wildnis auf der Landesgartenschau in Deggendorf auf. Ohne eine anfängliche Aufregung zu verbergen, liest er Erinnerungen und Stücke aus seinen Aufsätzen vor und fasziniert das Publikum mit seiner tiefen und mitreißenden Stimme.

Rucksack, bequeme Schuhe, Kamera, Erste-Hilfe-Set und seine reiselustige Seele sind einige der wenigen und wesentlichen Reisepartner, die den bayerischen Schriftsteller und Lyriker bei seinen Reisen begleitet haben.

In seiner Erzählungen und Schriften widmet sich Harald Grill oft den Umweltfragen, der Umweltzerstörung, der Heimat und der Rolle des „Gehenlernens“ durch die Sprache bzw. durch den bayrischen Dialekt. Wichtig ist auch das Konzept von Wildnis, das eng mit der Nationalparkidee verbunden ist: Wildnis sei kein fester Ort und könne nicht definiert werden.

Wildnis ist tatsächlich ein Gefühl und eine individuelle Erfahrung, die ich in diesen fast sechs Monate Praktikum im Bereich Sonderveranstaltungen des Nationalparks Bayerischer Wald zusammen mit dem Motto des Nationalparks „Natur Natur sein lassen“erleben dürfte.

Das „Unterwegssein“ durch Wanderungen, Waldführerschulung, offene Veranstaltungen und die enge Mitarbeit mit den Waldführern erlauben mir täglich den Wald, seine „Geheimnisse“ und seine vielfaltige Schönheiten direkt zu erfahren.

Bayerischer Wald, ein Ort…eine Vielfalt von Emotionen!
Roberta Ghiglietti, Nationalpark Bayerischer Wald 2014