Commerzbank-Umweltpraktikum

Schwäbische Alb

Einen typischen Tag in der Geschäftsstelle des Biosphärengebietes (BG) gibt es nicht. Es warten immer verschiedenste Aufgaben auf mich, die es mir ermöglichen, aus allen Bereichen des BG einen Eindruck zu erhalten.

Von meiner Wohnung mit dem Dienstrad gestartet und einen Zwischenstopp beim nahe gelegenen Bäcker eingelegt, bin ich an jenem Mittwoch um 09:00 Uhr in der Geschäftsstelle des BG angekommen. Bezüglich der Zeiterfassung halte ich den Chip an den Automaten. 8:24 Stunden inkl. Pause gilt es an einem Tag zu arbeiten - diese werden wie im Flug vorbeigehen. Nach der Begrüßung meines Kollegen in dem Zweier-Arbeitszimmer fahre ich den Computer hoch. Da dies noch einige Minuten in Anspruch nehmen wird, nutze ich die Zeit und sichte im höher gelegenen Stockwerk mein Fach nach neuen Materialien. Wieder am Schreibtisch angekommen, wird das E-Mail-Postfach durchgeschaut und der Terminkalender überprüft. Hier endet auch schon der so gut wie alltägliche Tagesablauf.

Nun warten verschiedene Schreibarbeiten auf mich. Beispielsweise gilt es, das Protokoll von letzter Sitzung in Word niederzuschreiben. Nach einiger Zeit wende ich mich dem Verfassen eines Infotextes zu. Dieser wird für ein Projekt gebraucht, das alle Produkte des BG, mit Auflage strenger Qualitätsmerkmale, unter ein Dach bringen soll.

Um 12:30 Uhr begebe ich mich für die Mittagspause in die Küche. Dort halten sich schon einige Kollegen auf. Weitere werden folgen und somit kommt es immer zu einem netten Beisammensein mit den unterschiedlichsten interessanten und lustigen Gesprächen.

Nach der halbstündigen Pause geht es für mich in eine Besprechung. Hier erhalte ich einen guten Eindruck von laufenden Projekten und deren Bearbeitung. Nach Beendigung der Besprechung gestalte ich einen kreativen Text, der in der Ausstellung des BG das Fehlen eines defekten Bildschirmes entschuldigen soll. Anschließend geht es in den Flyerraum. Dort stelle ich für einen BG-Partner ein Paket mit Infomaterial zusammen. Benötigt wird dies für seine Auslage im Gastronomiebetrieb. Nun fahre ich mit dem Dienstwagen zur nahe gelegenen Poststelle. Unter anderem gebe ich dort das von mir zusammengestellte Paket ab.

Zurück im Büro bleibt mir noch etwas Zeit, sich den noch fertig zu schreibenden Texten zu widmen. Gegen 17:30 verlasse ich das Gebäude und steige auf das Fahrrad. Eigentlich wartet eine steile und entspannte Abfahrt zurück zu meiner Wohnung im Amtsgericht von Münsingen. Im Angesicht des schönen Wetters beschließe ich jedoch, den wohl verdienten Feierabend im unmittelbar an der Geschäftsstelle angrenzenden ehemaligen Truppenübungsplatz ausklingen zu lassen. Eine Kulturlandschaft, wie sie auf der Alb im 19. Jahrhundert üblich war, lädt dort zum Entspannen ein.

Tim Hentze, Umweltpraktikant 2016 im Biosphärengebiet Schwäbische Alb